Reiseführer Anden - Cajamarca - Peru
Der virtuelle Reiseführer Cajamarca ist nun online. Cajamarca die Stadt im Norden von Peru hat viel zu bieten - Natur und Geschichte. Cajamarca liegt auf einer Höhe von 2750 m und bietet damit eine sehr gute Möglichkeit die Anden per Fuß zu erkunden. Dazu laden in Cajamarca verschiedene Wanderwege ein.
Heimat der Kartoffel
In der Stadt Cajamarca wurde der letzte Inkakönig Inka-Herrscher Atahuallpa durch Francisco Pizarro gefangen genommen. Nach der Gefangennahme wurde er für 8 Monate gefangen gehalten. In dieser Zeit erpresste Pizaro 'das größte Lösegeld in der Geschichte' (Diamond) gegen das Versprechen, den Inka-Herrscher freizulassen. Dieses Lösegeldzimmer, auch 'cuarto de rescate' genannt, ist in der Nähe der Plaza de Armas zu besichtigen. In der Nähe befinden sich auch die anderen städtischen Sehenswürdigkeiten, wie die Kathedrale, die Iglesia Belén – eine mit Steinmetzarbeiten reich verzierte Kirchenfassade, das Museum für religiöse und koloniale Kunst.In dem Reiseführer finden Sie weitere Information zur Geschichte, Sehenswürdigkeiten und Reiseangebote nach Cajamarca und in die Umgebung von Cajamarca.
Universität Leipzig
Lateinamerikazentrum holt Inkagold nach Leipzig
Die Inka begründeten nicht nur das einzige Großreich südlich des Äquators, sondern ihr Reich war zugleich auch das Imperium mit dem größten Reichtum an Gold. Und eben dieses Gold führte sie ins Verderben: Für die Inka war das Gold Symbol der Sonne, von Schönheit und ein Geschenk der Götter ohne materiellen Wert. Für die spanischen Eroberer dagegen bedeutete das Gold nur Reichtum - ein historisches Missverständnis, das letztlich zum Untergang des gewaltigen Inkareichs führte.
Es ist jedoch nicht nur das Gold, das die Ausstellung interessant macht: In einer erstaunlichen Erlebnistour bringt sie den Besuchern das geheimnisvolle Indianerreich der Anden nahe und zeigt anhand historischer Quellen, welche Kleinigkeiten Kriege ausgelöst haben, welchen Irrtümern die Feldherrn unterlegen sind, welche Strapazen die spanischen Eroberer erdulden mussten und wie viel Blut für das Gold geflossen ist.
Weitere Informationen: www.uni-leipzig.de/~instbota

